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Verkehrsrecht – voller Schadensersatz bei fiktiver Abrechnung auf Gutachtenbasis

Nach einem Verkehrsunfall hat das Amtsgericht Eckernförde mit Urteil vom 23.03.2020, Az. 6 C 612/18 entschieden, dass dem Kläger nach einem Verkehrsunfall der volle Schadensersatz nach Abrechnung auf Gutachtenbasis zusteht, obwohl das Fahrzeug nicht lückenlos in einer markengebundenen Fachwerkstatt des Herstellers scheckheftgepflegt ist und repariert wurde. Die Beklagte hatte den Kläger vor diesem Gesichtspunkt auf eine frei Werkstatt verwiesen, die angeblich günstiger arbeitet, als dies im Gutachten festgestellt wurde. Im Rahmen des Gutachtens waren jedoch niedrigere und durchschnittliche Stundenverrechnungssätze von regionalen freien und markengebundenen Fachwerkstätten zu Grunde gelegt. Laut Auffassung des Amtsgerichts Eckernförde ist in dieser Konstellation der Wirtschaftlichkeit genüge getan und der Geschädigte nicht verpflichtet, sich vom Schädiger auf eine im Einzelfall noch günstigere Werkstatt verweisen zu lassen. Nach Zeugenbefragung des Sachverständigen konnten wir für unseren Mandanten einen vollen Erfolg erzielen.

Rechtsanwalt Felix Rostowski

 

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